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Ein befristetes Arbeitsverhältnis bietet sowohl Chancen als auch Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Oft kommt es jedoch zu Unstimmigkeiten über ein befristetes Arbeitsverhältnis. Nicht selten ist ein Gang zum Gericht unvermeidbar. Das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) regelt im Streitfall die Ansprüche der jeweiligen Partei.

Befristung ohne sachlichen Grund

Gemäß TzBfG darf ein befristetes Arbeitsverhältnis generell nur bis zu 2 Jahren dauern. Innerhalb dieser 2 Jahre kann dieser Vertrag jedoch bis zu 3 mal verlängert werden. Ausnahmen von dieser Regel sind Arbeitnehmer ab 52 Jahren, die zuvor arbeitslos waren, diese dürfen bis zu 5 Jahren unbefristet arbeiten. Bei einer Unternehmensneugründung sind bis zu 4 Jahren erlaubt. Möglichkeiten zur Klage bestehen für den Arbeitnehmer, falls er bereits zuvor bei dem Unternehmen beschäftigt war, dann gilt ein befristetes Arbeitsverhältnis als nicht zulässig.

Befristung mit sachlichem Grund

Ein Streitfall vor Gericht sind oft die sachlichen Gründe für ein befristetes Arbeitsverhältnis. Insbesondere im Falle der sogenannten Kettenarbeitsverträge ist dies von entscheidender Bedeutung. Triftige Gründe für ein befristetes Arbeitsverhältnis sind vor allem

– eine schwankende Auftragslage
– Elternzeitvertretung

Achtung bei Vertragsverlängerungen

Bereits die Änderung von Vertragsdetails, zum Beispiel eine schriftlich fixierte Gehaltserhöhung, führt rechtlich gesehen zu einem neuen Vertragsverhältnis. Eine Änderungssperre hingegen bedeutet, dass der Arbeitgeber keine Vertragsverlängerung zu schlechteren Bedingungen aushandeln darf.